Die erste Woche deines Welpen zu Hause

9. Apr. 2021

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Aktualisiert: 31. Juli 2026

Geduld und Beständigkeit sind die Schlagworte für die erste Woche deines Welpen im neuen Heim. Ein guter Start ist extrem wichtig, denn Welpen lieben Routinen und wollen wissen, was sie erwartet.

Sicherlich hast du die wichtigste „Welpen-Erstausstattung“ schon besorgt. Achte darauf, dass du einen Vorrat für etwa eine Woche von dem Futter da hast, das der Züchter verwendet hat, sowie dein gewähltes Folgefutter. In den ersten Wochen wirst du deinen Welpen dann langsam an seine neue Nahrung gewöhnen.

Der richtige Platz und Formalitäten

Es ist ratsam, den Futter- und Wasserplatz an einem Ort einzurichten, an dem dein Welpe in Ruhe fressen kann und nicht durch das Trubel einer geschäftigen Küche abgelenkt wird. Vielleicht im Flur oder im Eingang? Lege außerdem schon mal etwas Zeitung an die Hintertür oder dorthin, wo du deinen Welpen für das Toilettentraining nach draußen bringen wirst.

Außerdem solltest du deinen Welpen für den ersten Check-up und die Impfungen beim Tierarzt anmelden. Wenn er den Züchter verlässt, sollte er bereits gechipt sein (das ist gesetzlich vorgeschrieben). Kümmere dich also direkt nach dem Einzug darum, die Besitzerdaten des Chips auf dich zu übertragen. Zu guter Letzt: Vergleiche Versicherungsanbieter und stelle sicher, dass der Schutz für deinen Welpen ab dem Moment gilt, in dem du ihn abholst.

Die erste Nacht und Routine

Dein Welpe ist es gewohnt, mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in einem warmen Nest zu schlafen. Du kannst versuchen, dies zu simulieren, indem du ihm ein kuscheliges Bett mit vertrauten Decken gibst, die nach seiner Familie riechen, oft geben Züchter ein Spielzeug oder eine Decke mit gewohntem Geruch mit. Für die erste Nacht bei dir ist es eine schöne Idee, Hintergrundgeräusche zu schaffen, wie eine tickende Uhr oder ein Radio. Totale Stille wird sich für ihn seltsam anfühlen, nachdem er zuvor mit einem halben Dutzend schnarchender Geschwister geschlafen hat.

Versuche, einen festen Tagesablauf einzuhalten, was die Fütterungszeiten und die Pausen für das „Geschäft“ angeht. Bleib auch bei deinen üblichen Gewohnheiten im Haus, was die Arbeit und kurze Erledigungen außer Haus betrifft. Dein Welpe muss sich an deinen normalen Alltag anpassen. Viele Welpen haben Schwierigkeiten, wenn sich ihre Besitzer zwei Wochen lang Urlaub nehmen, um sie „einzugewöhnen“, und sich in der dritten Woche plötzlich alles ändert. Fange so an, wie du es auch langfristig planst!

Alltagserkundung

Vergiss schließlich nicht, deinen Welpen an all die Anblicke und Geräusche seines neuen Zuhauses zu gewöhnen. Lass die Waschmaschine und den Staubsauger laufen, lass mal einen Wecker klingeln, und mache dabei kein großes Aufheben darum, sondern lebe einfach ganz normal weiter. Dein Welpe muss lernen, dass dies ganz alltägliche Geräusche des Familienlebens sind, vor denen man keine Angst haben muss.

Du hast in den kommenden Wochen (bis etwa zur 16. Woche) noch genug Zeit für die „Sozialisierung“ draußen. In dieser ersten Woche sollte es also vor allem darum gehen, anzukommen und sich an die große Veränderung im neuen Zuhause zu gewöhnen.

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